CONCENTRUM
Forum für politische, ethnische, kulturelle und soziale Ökumene
… seit 1992 ein Ort für Begegnung und Dialog in der Friedensstadt Stadtschlaining
Samstag, 1. August 2026
Freitag, 31. Juli 2026
"LOVE" zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur am 6.9.

Jüdisches Gemeindeleben
LOVE. Europäischer Tag der jüdischen Kultur
Burg Schlaining, Engelsaal
Sonntag, 6. September 2026, 16:00
Die Historikerin und freie Autorin Shoshana Duizend-Jensen beschäftigt sich schon jahrzehntelang mit dem jüdischen, institutionellen Leben und war in den Jahren 1999 bis 2000 Mitglied der Historikerkommission der Republik Österreich. Die 600 jüdischen Vereine, über 300 Stiftungen und 34 Kultusgemeinden wurden in den Jahren 1938 bis 1942 von den Nationalsozialisten vollkommen vernichtet. Heute ist die jüdische Gemeinde zwar lebendig und vielfältig, aber sehr klein.
Duizend-Jensen ist gläubige Jüdin und arbeitet gegenwärtig an ihrem vierten Buch über ihre eigene zweigeteilte Familie. Ihr Vater war Jude, in ihrer väterlichen Familie wurden Vorfahren vertrieben und ermordet. In der mütterlichen Familiengeschichte gab es eine große Verdrängung. Der Antisemitismus als Ursprung allen Leides von Jüdinnen und Juden ist Jahrhunderte alt und nimmt gerade jetzt in erschreckendem Ausmaß zu.
Montag, 20. April 2026
Burgenlandungarischer Kulturabend in Oberwart am 8.5.

Reichtum Mehrsprachigkeit
Burgenlandungarischer Kulturabend
am 8. Mai 2026 um 18.30 Uhr
im Festsaal der Reformierten Kirchengemeinde Oberwart
Mitwirkende:
Chor der Reformierten Kirchengemeinde Oberwart
Chor der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Siget in der Wart
Volksmusiker des Burgenland-Ungarischen Kulturvereins
Lesungen:
Zweisprachige Gedichte von Gyula Pulay (Dr. Gerhard Baumgartner)
Zweisprachige Gedichte von Mag.a Kerstin Istvanits
Freitag, 16. Januar 2026
31. Jahrestag des Terroranschlags in Oberwart
Romapastoral lädt zum Gedenken
"31. Jahrestag des Terroranschlags"
meinBezirk.at, 16.01.2026
ORF-Bericht:
Gedenken an Attentat auf Roma vor 31 JahrenBeim Roma-Mahnmal in Oberwart ist am Sonntagnachmittag jener vier Männer gedacht worden, die vor 31 Jahren bei einem Bombenattentat ums Leben kamen. Heute werden Roma häufig in den sozialen Netzwerken verbal attackiert, sagte der Vorsitzende des Volksgruppenbeirates, Emmerich Gärtner-Horvath.
ORF, 1.2.2027
Montag, 8. Dezember 2025
Studienfahrt zum Tag des Judentums 2026
Den Tag des Judentums in Graz feiern
Donnerstag, 15. Jänner 2026
Herzliche Einladung zur Studienfahrt nach Graz mit drei Schwerpunkten:
1. Jüdische Geschichte & Gegenwart in Graz kennenlernen
Der Stadtspaziergang bietet Einblicke in das jüdische Leben in Graz und der Steiermark – von den Anfängen im Mittelalter über die Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus bis hin zu heutigen Begegnungsorten.
Stationen wie Stolpersteine und andere Erinnerungsorte, die Synagoge und biografische Erzählungen machen Geschichte persönlich erfahrbar und eröffnen Perspektiven auf jüdische Gegenwartskultur.
2. Die Neue Synagoge Graz besuchen
Die Synagoge am David-Herzog-Platz 1 dient als Zentrum der Grazer Jüdischen Gemeinde. Die ursprüngliche Synagoge wurde 1892 erbaut und während des Novemberpogroms 1938 zerstört; das heutige Gebäude wurde im Jahr 2000 wiedereröffnet.
3. Der Ökumenische Gottesdienst zum Tag des Judentums um 19:00 in der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche in der Grazer Herrengasse setzt den Schlusspunkt. Predigerin ist die evangelische Theologin und Judaistin, Dr.in Susanne Lechner-Masser.
Programm:
8:00, Busfahrt nach Graz, Abfahrt in Stadtschlaining, Kirchenplatz
10:00, Stadtspaziergang, geleitet von Herrn Thomas Stoppacher.
12:30, Mittagspause
14:30, Besuch der Neuen Synagoge
Um die Synagoge zu besuchen, ist eine vorherige Anmeldung mit einem amtlichen
Lichtbildausweis nötig.
Bitte bei der Anmeldung die Nummer des Dokuments vermerken. Eine Kopie des amtlichen Lichtbildausweises ist ebenso der Anmeldung beizulegen.
17:00, Abendimbiss
19:00, Besuch des Ökumenischen Gottesdienstes zum Tag des Judentums
in der Stadtpfarrkirche, Graz, Herrengasse 23
22:00, Rückkehr nach Stadtschlaining, Kirchenplatz
Unkostenbeitrag für Busfahrt, Eintritt und Führungen: € 45,00
Anmeldeschluss ist am 19. Dezember 2025. Wir ersuchen um verbindliche (!!!) und schriftliche Anmeldungen. Spätere Anmeldungen können aufgrund der Vorlaufzeit nicht akzeptiert werden. Abmeldungen sind leider mit € 25,00 kostenpflichtig.
Per Post: Concentrum, z.Hd. Frau Marion Neubauer, Lange Gasse 54, 7461 Stadtschlaining
Per Mail: concentrum.stadtschlaining@gmail.com
Bezahlung des Unkostenbeitrags im Bus oder Überweisung an das
CONCENTRUM Stadtschlaining, IBAN: AT68 3312 5000 0020 1202
Einladung und Anmeldeformular als PDF >>
Freitag, 5. Dezember 2025
Jennersdorfer Friedenstagung 23.-24.01.2026

2. JENNERSDORFER FRIEDENSTAGUNG
23.-24. Jänner 2026
Arche Jennersdorf
Oppenheimer - der Film &
Workshop mit Univ. Prof. Dr. Wolfgang Palaver
Mit welchen Mitteln für Frieden und Sicherheit in Europa kämpfen?
18.00 Uhr Oppenheimer – der Film
über die Lebensgeschichte des „Vaters der Atombombe“
21.00 Uhr Das demokratie- und friedenspolitische Gespräch begleitet W. Palaver
Buffet, Getränke
Samstag:
9.00 Uhr Kaffee u Mehlspeisen
9.30 Uhr Workshop mit W. Palaver:
Welche Friedensarbeit wollen wir uns leisten?
12.00 Uhr Friedensritual (Ende der Veranstaltung 12.30 Uhr)
Freie Spende erbeten.
0676 88070 1501
Dienstag, 11. November 2025
Gerhard Harkam erhält St.-Martins-Orden in Gold

© Diözese Eisenstadt / Rothleitner-Reinisch
MARTINSFEST
Diözesanbischof zeichnet verdiente Persönlichkeiten aus
Im Rahmen der traditionellen Feier rund um den Festtag des heiligen Martin, des Diözesan- und Landespatrons des Burgenlandes, zeichnete Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am 9. November 2025 im Bischofshof Eisenstadt verdiente Persönlichkeiten für ihr langjähriges Engagement im kirchlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bereich aus. Die Feier stand im Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für Menschen, die im Geist christlicher Nächstenliebe wirken und so den heiligen Martin als Vorbild lebendig halten.
Verdienstmedaille der Diözese Eisenstadt in Gold
Mit der Verdienstmedaille der Diözese Eisenstadt in Gold wurde SR Franz Flasch aus der Pfarre Unterrabnitz ausgezeichnet. Die Diözese würdigte damit sein jahrzehntelanges und beispielhaftes Wirken als Pfarrgemeinderat, Organist, Chorleiter und Chorsänger. Seit über sechs Jahrzehnten prägt er das kirchliche Leben seiner Pfarre durch seine Treue, seine musikalische Hingabe und seinen unermüdlichen Einsatz für die Gemeinschaft.
St.-Martins-Orden in Silber
Den St.-Martins-Orden in Silber erhielten Otto Fruhmann, HR Mag. Walter Roth und Dr. Gabriele Kindshofer.
Otto Fruhmann wurde für seine engagierte Erforschung und Dokumentation der 600-jährigen Geschichte der Pfarre Unterrabnitz geehrt, mit der er ein wertvolles Werk der Erinnerungskultur geschaffen hat.
Dr. Gabriele Kindshofer erhielt den Orden für ihren langjährigen, verantwortungsvollen Dienst als Leiterin der Diözesanen Ombudsstelle gegen Missbrauch und Gewalt. Seit 2010 begleitet sie Betroffene mit großer Empathie, fachlicher Kompetenz und Menschlichkeit und setzt sich unermüdlich für Aufklärung und Prävention ein.
Mit dem St.-Martins-Orden in Gold ehrte die Diözese Eisenstadt in diesem Jahr Dr. Hans Kirisits, Annemarie Pronegg, Pfarrer Dr. Gerhard Harkam, Pfarrerin Mag. Ingrid Tschank, Präsidentin a. D. Friederike Pirringer und Hofrat Dr. Karl Mitterhöfer.
Annemarie Pronegg würdigte der Bischof für ihr lebenslanges Wirken in der Kinder- und Jugendhilfe, für ihre sozialtherapeutische Arbeit und ihr großes Zeugnis gelebter Nächstenliebe und Friedensarbeit.
Auch die evangelische Pfarrerin Mag. Ingrid Tschank aus Gols wurde geehrt – für ihren unermüdlichen Einsatz für gelebte Ökumene und das Brückenbauen zwischen Menschen und Konfessionen.
Friederike Pirringer, Präsidentin a. D. des Roten Kreuzes Burgenland, erhielt den Orden in Anerkennung ihres beispielhaften Engagements im Dienst der Menschlichkeit, der sozialen Verantwortung und der Nächstenliebe.
Schließlich wurde Hofrat Dr. Karl Mitterhöfer, Präsident des Landesgerichts Eisenstadt a. D., ausgezeichnet für sein jahrzehntelanges Wirken in der Rechtsprechung, das stets von Integrität, Verantwortungsbewusstsein und christlicher Haltung geprägt war.
Bischof Ägidius J. Zsifkovics betonte in seiner Ansprache: "Ich bedanke mich nicht nur bei Ihnen persönlich für Ihre Leistungen und Ihren Einsatz, sondern auch bei Ihren Ehepartnern und Familien, dass Sie von Ihnen die notwendige Unterstützung erhalten, um Ihren Dienst für Gesellschaft und für die Kirche leisten zu können. Den Dank für Ihr Tun verbinde ich mit der Bitte weiterhin im Sinn unseren Landes- und Diözesanpatrons Martinstaten in Kirchen uns Gesellschaft zu setzen."
Diözese ehrte verdiente Persönlichkeiten
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics hat am Sonntag in Eisenstadt anlässlich des Landesfeiertags am 11. November zahlreiche Persönlichkeiten für ihr langjähriges Engagement in Kirche und Gesellschaft ausgezeichnet.
ORF, 10.11.2025
Verleihung diözesaner Auszeichnungen im Bischofshof
Die Verleihung diözesaner Auszeichnungen am 9. November im Bischofshof Eisenstadt brachte Dank und Wertschätzung für Personen, die sich in besonderer Weise um die Kirche und die Menschen im Burgenland verdient gemacht haben.
[...]
Pfarrer Dr. Gerhard Harkam, Geschäftsführer des Concentrums Stadtschlaining, wurde für sein Wirken in der Ökumene und im interreligiösen Dialog geehrt. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Concentrum zu einem Forum des Austauschs zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionen. Mit Sensibilität und unermüdlichem Einsatz baute er Brücken, schuf Räume des Vertrauens und gestaltete christliche Geschwisterlichkeit sichtbar.
meineKirchenzeitung.at, 13. November 2025




