Freitag, 31. Juli 2026

"LOVE" zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur am 6.9.




Jüdisches Gemeindeleben
Gedanken zu Geschichte und Zukunft

LOVE. Europäischer Tag der jüdischen Kultur
Burg Schlaining, Engelsaal
Sonntag, 6. September 2026, 16:00

Die Historikerin und freie Autorin Shoshana Duizend-Jensen beschäftigt sich schon jahrzehntelang mit dem jüdischen, institutionellen Leben und war in den Jahren 1999 bis 2000 Mitglied der Historikerkommission der Republik Österreich. Die 600 jüdischen Vereine, über 300 Stiftungen und 34 Kultusgemeinden wurden in den Jahren 1938 bis 1942 von den Nationalsozialisten vollkommen vernichtet. Heute ist die jüdische Gemeinde zwar lebendig und vielfältig, aber sehr klein.

Duizend-Jensen ist gläubige Jüdin und arbeitet gegenwärtig an ihrem vierten Buch über ihre eigene zweigeteilte Familie. Ihr Vater war Jude, in ihrer väterlichen Familie wurden Vorfahren vertrieben und ermordet. In der mütterlichen Familiengeschichte gab es eine große Verdrängung. Der Antisemitismus als Ursprung allen Leides von Jüdinnen und Juden ist Jahrhunderte alt und nimmt gerade jetzt in erschreckendem Ausmaß zu.

Im Gespräch mit Walter Reiss erzählt Duizend-Jensen, Trägerin des Leon-Zelman-Preises für Dialog und Verständigung, über ihre Arbeit und machtsich Gedanken über zukünftige Entwicklungen. Haben Juden in Europa überhaupt eine Zukunft und wie sehr hilft das Wissen über historische Zusammenhänge, um die aktuellen Entwicklungen besser zu verstehen?


Montag, 20. April 2026

Burgenlandungarischer Kulturabend in Oberwart am 8.5.



Reichtum Mehrsprachigkeit

Burgenlandungarischer Kulturabend

am 8. Mai 2026 um 18.30 Uhr
im Festsaal der Reformierten Kirchengemeinde Oberwart


Mitwirkende:
Chor der Reformierten Kirchengemeinde Oberwart
Chor der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Siget in der Wart
Volksmusiker des Burgenland-Ungarischen Kulturvereins

Lesungen:
Zweisprachige Gedichte von Gyula Pulay (Dr. Gerhard Baumgartner)
Zweisprachige Gedichte von Mag.a Kerstin Istvanits

Freitag, 16. Januar 2026

31. Jahrestag des Terroranschlags in Oberwart


Romapastoral lädt zum Gedenken
"31. Jahrestag des Terroranschlags"

Anlässlich des 31. Jahrestages des Terroranschlags am 4. Februar 1995, bei dem vier Volksgruppenangehörige der Roma ermordet wurden, lädt die Romapastoral zum jährlichen Gedenken:

am Sonntag, 1. Februar 2026 um 14.30 Uhr
bei der Gedenkstätte "Am Anger" in 7400 Oberwart.


Gedenken zum "31. Jahrestag des Terroranschlags" in Oberwart
meinBezirk.at, 16.01.2026

ORF-Bericht:

Gedenken an Attentat auf Roma vor 31 Jahren
Beim Roma-Mahnmal in Oberwart ist am Sonntagnachmittag jener vier Männer gedacht worden, die vor 31 Jahren bei einem Bombenattentat ums Leben kamen. Heute werden Roma häufig in den sozialen Netzwerken verbal attackiert, sagte der Vorsitzende des Volksgruppenbeirates, Emmerich Gärtner-Horvath.
ORF, 1.2.2027

Montag, 8. Dezember 2025

Studienfahrt zum Tag des Judentums 2026


Den Tag des Judentums in Graz feiern

Donnerstag, 15. Jänner 2026

Herzliche Einladung zur Studienfahrt nach Graz mit drei Schwerpunkten:


1. Jüdische Geschichte & Gegenwart in Graz kennenlernen

Der Stadtspaziergang bietet Einblicke in das jüdische Leben in Graz und der Steiermark – von den Anfängen im Mittelalter über die Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus bis hin zu heutigen Begegnungsorten.

Stationen wie Stolpersteine und andere Erinnerungsorte, die Synagoge und biografische Erzählungen machen Geschichte persönlich erfahrbar und eröffnen Perspektiven auf jüdische Gegenwartskultur.


2. Die Neue Synagoge Graz besuchen

Die Synagoge am David-Herzog-Platz 1 dient als Zentrum der Grazer Jüdischen Gemeinde. Die ursprüngliche Synagoge wurde 1892 erbaut und während des Novemberpogroms 1938 zerstört; das heutige Gebäude wurde im Jahr 2000 wiedereröffnet.


3. Der Ökumenische Gottesdienst zum Tag des Judentums um 19:00 in der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche in der Grazer Herrengasse setzt den Schlusspunkt. Predigerin ist die evangelische Theologin und Judaistin, Dr.in Susanne Lechner-Masser.


Programm:

8:00, Busfahrt nach Graz, Abfahrt in Stadtschlaining, Kirchenplatz

10:00, Stadtspaziergang, geleitet von Herrn Thomas Stoppacher.


12:30, Mittagspause


14:30, Besuch der Neuen Synagoge

Um die Synagoge zu besuchen, ist eine vorherige Anmeldung mit einem amtlichen

Lichtbildausweis nötig.

Bitte bei der Anmeldung die Nummer des Dokuments vermerken. Eine Kopie des amtlichen Lichtbildausweises ist ebenso der Anmeldung beizulegen.


17:00, Abendimbiss

19:00, Besuch des Ökumenischen Gottesdienstes zum Tag des Judentums

in der Stadtpfarrkirche, Graz, Herrengasse 23


22:00, Rückkehr nach Stadtschlaining, Kirchenplatz


Unkostenbeitrag für Busfahrt, Eintritt und Führungen: € 45,00

Anmeldeschluss ist am 19. Dezember 2025. Wir ersuchen um verbindliche (!!!) und schriftliche Anmeldungen. Spätere Anmeldungen können aufgrund der Vorlaufzeit nicht akzeptiert werden. Abmeldungen sind leider mit € 25,00 kostenpflichtig.

Per Post: Concentrum, z.Hd. Frau Marion Neubauer, Lange Gasse 54, 7461 Stadtschlaining

Per Mail: concentrum.stadtschlaining@gmail.com

Bezahlung des Unkostenbeitrags im Bus oder Überweisung an das

CONCENTRUM Stadtschlaining, IBAN: AT68 3312 5000 0020 1202


Einladung und Anmeldeformular als PDF >>




Freitag, 5. Dezember 2025

Jennersdorfer Friedenstagung 23.-24.01.2026



2. JENNERSDORFER FRIEDENSTAGUNG

23.-24. Jänner 2026
Arche Jennersdorf


Oppenheimer - der Film &

Workshop mit Univ. Prof. Dr. Wolfgang Palaver
Mit welchen Mitteln für Frieden und Sicherheit in Europa kämpfen?



Freitag:

18.00 Uhr Oppenheimer – der Film
über die Lebensgeschichte des „Vaters der Atombombe“

21.00 Uhr Das demokratie- und friedenspolitische Gespräch begleitet W. Palaver

Buffet, Getränke

Samstag:

9.00 Uhr Kaffee u Mehlspeisen

9.30 Uhr Workshop mit W. Palaver:
Welche Friedensarbeit wollen wir uns leisten?

12.00 Uhr Friedensritual (Ende der Veranstaltung 12.30 Uhr)

Freie Spende erbeten. 

Anmeldung bis 20. Jänner im Regionalbüro Süd der Diözese:
Willi Brunner


Dienstag, 11. November 2025

Gerhard Harkam erhält St.-Martins-Orden in Gold


© Diözese Eisenstadt / Rothleitner-Reinisch


MARTINSFEST
Diözesanbischof zeichnet verdiente Persönlichkeiten aus


Im Rahmen der traditionellen Feier rund um den Festtag des heiligen Martin, des Diözesan- und Landespatrons des Burgenlandes, zeichnete Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am 9. November 2025 im Bischofshof Eisenstadt verdiente Persönlichkeiten für ihr langjähriges Engagement im kirchlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bereich aus. Die Feier stand im Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für Menschen, die im Geist christlicher Nächstenliebe wirken und so den heiligen Martin als Vorbild lebendig halten.


Verdienstmedaille der Diözese Eisenstadt in Gold

Mit der Verdienstmedaille der Diözese Eisenstadt in Gold wurde SR Franz Flasch aus der Pfarre Unterrabnitz ausgezeichnet. Die Diözese würdigte damit sein jahrzehntelanges und beispielhaftes Wirken als Pfarrgemeinderat, Organist, Chorleiter und Chorsänger. Seit über sechs Jahrzehnten prägt er das kirchliche Leben seiner Pfarre durch seine Treue, seine musikalische Hingabe und seinen unermüdlichen Einsatz für die Gemeinschaft.


St.-Martins-Orden in Silber

Den St.-Martins-Orden in Silber erhielten Otto Fruhmann, HR Mag. Walter Roth und Dr. Gabriele Kindshofer.
Otto Fruhmann wurde für seine engagierte Erforschung und Dokumentation der 600-jährigen Geschichte der Pfarre Unterrabnitz geehrt, mit der er ein wertvolles Werk der Erinnerungskultur geschaffen hat.
Hofrat Mag. Walter Roth aus Pama wurde für sein vielfältiges Wirken in der kirchlichen Jugendarbeit, im Bildungsbereich und in der Förderung des grenzüberschreitenden Dialogs mit der Slowakei ausgezeichnet.
Dr. Gabriele Kindshofer erhielt den Orden für ihren langjährigen, verantwortungsvollen Dienst als Leiterin der Diözesanen Ombudsstelle gegen Missbrauch und Gewalt. Seit 2010 begleitet sie Betroffene mit großer Empathie, fachlicher Kompetenz und Menschlichkeit und setzt sich unermüdlich für Aufklärung und Prävention ein.

St.-Martins-Orden in Gold

Mit dem St.-Martins-Orden in Gold ehrte die Diözese Eisenstadt in diesem Jahr Dr. Hans Kirisits, Annemarie Pronegg, Pfarrer Dr. Gerhard Harkam, Pfarrerin Mag. Ingrid Tschank, Präsidentin a. D. Friederike Pirringer und Hofrat Dr. Karl Mitterhöfer.
Dr. Hans Kirisits wurde für sein jahrzehntelanges Engagement für Menschen mit Behinderungen und seine Verdienste um die Weiterentwicklung des Wohnheims Dornau ausgezeichnet.
Annemarie Pronegg würdigte der Bischof für ihr lebenslanges Wirken in der Kinder- und Jugendhilfe, für ihre sozialtherapeutische Arbeit und ihr großes Zeugnis gelebter Nächstenliebe und Friedensarbeit.
Pfarrer Dr. Gerhard Harkam erhielt den Orden für sein herausragendes Wirken im Dienst der Ökumene und des interreligiösen Dialogs, das er als evangelischer Pfarrer und langjähriger Geschäftsführer des Concentrums Stadtschlaining geprägt hat.
Auch die evangelische Pfarrerin Mag. Ingrid Tschank aus Gols wurde geehrt – für ihren unermüdlichen Einsatz für gelebte Ökumene und das Brückenbauen zwischen Menschen und Konfessionen.
Friederike Pirringer, Präsidentin a. D. des Roten Kreuzes Burgenland, erhielt den Orden in Anerkennung ihres beispielhaften Engagements im Dienst der Menschlichkeit, der sozialen Verantwortung und der Nächstenliebe.
Schließlich wurde Hofrat Dr. Karl Mitterhöfer, Präsident des Landesgerichts Eisenstadt a. D., ausgezeichnet für sein jahrzehntelanges Wirken in der Rechtsprechung, das stets von Integrität, Verantwortungsbewusstsein und christlicher Haltung geprägt war.

Bischof Ägidius J. Zsifkovics betonte in seiner Ansprache: "Ich bedanke mich nicht nur bei Ihnen persönlich für Ihre Leistungen und Ihren Einsatz, sondern auch bei Ihren Ehepartnern und Familien, dass Sie von Ihnen die notwendige Unterstützung erhalten, um Ihren Dienst für Gesellschaft und für die Kirche leisten zu können. Den Dank für Ihr Tun verbinde ich mit der Bitte weiterhin im Sinn unseren Landes- und Diözesanpatrons Martinstaten in Kirchen uns Gesellschaft zu setzen."




Diözese ehrte verdiente Persönlichkeiten
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics hat am Sonntag in Eisenstadt anlässlich des Landesfeiertags am 11. November zahlreiche Persönlichkeiten für ihr langjähriges Engagement in Kirche und Gesellschaft ausgezeichnet.
ORF, 10.11.2025


Verleihung diözesaner Auszeichnungen im Bischofshof
Die Verleihung diözesaner Auszeichnungen am 9. November im Bischofshof Eisenstadt brachte Dank und Wertschätzung für Personen, die sich in besonderer Weise um die Kirche und die Menschen im Burgenland verdient gemacht haben.
[...]
Pfarrer Dr. Gerhard Harkam, Geschäftsführer des Concentrums Stadtschlaining, wurde für sein Wirken in der Ökumene und im interreligiösen Dialog geehrt. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Concentrum zu einem Forum des Austauschs zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionen. Mit Sensibilität und unermüdlichem Einsatz baute er Brücken, schuf Räume des Vertrauens und gestaltete christliche Geschwisterlichkeit sichtbar.
meineKirchenzeitung.at, 13. November 2025