„... als selbstbestimmte Romni im Parlament“ Bei einer Veranstaltung im österreichischen Parlament wurde die Fortführung der Strategie zur weiteren Integration der Roma und Sinti bekannt gegeben. Die Leiterin der Roma-Pastoral der Diözese Eisenstadt sprach dabei über die Vorbildwirkung Österreichs. Der aus Oberwart stammende Vorsitzende des Volksgruppenbeirats Emmerich Gärtner-Horvath äußerte seine Hoffnung, „dass andere Länder nachziehen“ mögen. martinus, 5. Mai 2021
Das Gedenkjahr „100 jahre Burgenland“ verweist uns auch auf die großen Themen menschlichen Zusammenlebens: Woraus beziehen wir unsere Identität und unseren Selbstwert – als Burgenländer*innen und als Nation? Was können wir über uns erzählen? Was ist unsere Geschichte?
Das CONCENTRUM lädt herzlich ein zu einem Abend mit der aus dem
Südburgenland stammenden Historikerin Ursula Mindler-Steiner, die am
Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität in Graz und an der
Andrássy Universität Budapest lehrt.
Der Musiker Charlie Kager ist in der burgenländischen Marktgemeinde
Rechnitz aufgewachsen und studierte Gitarre und Instrumentalpädagogik an
der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Seit 2000
unterrichtet er am Wimmer Gymnasium in Oberschützen.
Hintergrund:
Jubiläumsjahr: 100 Jahre Burgenland Seit 100 Jahren ist das Burgenland ein Teil Österreichs. Die Siegermächte des Ersten Weltkriegs sprachen den schmalen Streifen Deutschwestungarn Österreich zu, 1921 wurde das Burgenland genannte Gebiet als selbständiges Bundesland an Österreich angegliedert. Vom lange belächelten Armenhaus Österreichs hat sich das Burgenland zum modernen Wirtschaftsstandort entwickelt. ORF.at, 1. Jäner 2021 >>
100 Jahre Ende der Räterepublik Am 1. August jährt sich das Ende der kommunistischen Räterepublik – ein Schreckensregime, das vor einhundert Jahren in Ungarn und somit auch im Gebiet des heutigen Burgenlands regierte. Die Räterepublik wurde im März 1919 ausgerufen und endete am 1. August 1919. ORF.at, 30. Juli 2019 >>
Vor 100 Jahren: Die Gründung der ’Republik Heinzenland’ in Westungarn Das Chaos nach den Waffenstillständen an den Fronten des Ersten Weltkriegs löste einen weltgeschichtlichen Kataklysmos aus: Der Übergang von der „alten Ordnung” zur neuen, modernen radierte die Österreichisch-Ungarische Monarchie auf der Landeskarte aus, im Ergebnis erschienen neue Staatsgebilde wie die im Dezember 1918 proklamierte ungarndeutsche „Eintagsrepublik” Heinzenland, die wegen der Länge oder besser gesagt Kürze der Zeit ihres Bestehens – 22 Stunden – als einer der die kürzeste Zeit bestehenden Staaten in der Geschichte bekannt wurde. Sonntagsblatt, 17.12.2018 >>
1921 kam Deutsch-Westungarn als selbständiges Bundesland zu Österreich: Burgenland – Ein vitaler Jubilar Das Burgenland in Feierstimmung: 1921 wurde das ehemalige Deutsch-Westungarn ein Teil der Republik Österreich. Nach 80 Jahren wechselvoller Geschichte – in der Zeit der Nazi-Herrschaft wurde der Name „Burgenland“ für sieben Jahre von der Landkarte gelöscht – präsentiert sich das frühere Armenhaus der Alpenrepublik als vitaler Jubilar. Begünstigt vom Fall des Eisernen Vorhangs und Milliarden schwerer Unterstützung durch die EU hat das Burgenland mittlerweile aufge- und so manches Bundesland in Teilbereichen auch überholt. Wiener Zeitung 17.9.2001 >>
Für orthodoxe Juden ist das Christentum weiterhin Götzendienst: Von der Verachtung zur Kooperation? Kann es eine wahre Versöhnung zwischen Juden und Christen geben? In
der Einschätzung dieser Frage gibt es weiterhin große Unterschiede
innerhalb des Judentums selbst. Eine Replik auf Jehoschua Ahrens. Von
Andreas Nachama, Walter Homolka. Herder Korrespondenz 4/2021 S. 46-50
Orthodoxe und liberale jüdische Perspektiven auf Jesus und das Christentum: Romantische Mysterienreligion Es gibt die Wahrnehmung in Deutschland, dass nur – oder vor allem –
das liberale Judentum im Dialog mit dem Christentum engagiert sei und
die jüdische Orthodoxie kaum Interesse, ja sogar Vorbehalte habe. Das
ist jedoch falsch. Von Jehoschua Ahrens Herder Korrespondenz 3/2021 S. 20-22
Familien-Roman „Vom Fluss und der Zeit“ erschienen Die Oberwarterin Elke Kallinger stellt ihr neues Werk „Vom Fluss und der Zeit“ vor. meinbezirk.at vom 9.12.2020
Grünes Licht für „Denk-, Informations- und Lernort“
Andreas
Lehners Projekt zur Neugestaltung des „Denk-, Informations- und
Lernortes“ wurde einstimmig im Gemeinderat beschlossen. Foto: Andreas
Lehnerhoch geladen von Michael Strini
Gemeinderat Oberschützen beschließt Gestaltung des Platzes beim
„Anschlussdenkmal“ als „Denk-, Informations- und Lernort“ einstimmig. meinbezirk.at, 8.4.2021
„Anschlussdenkmal“ wird zum Lernort
Der Platz rund um das NS-„Anschlussdenkmal“ in Oberschützen (Bezirk
Oberwart) wird umgestaltet. Künstler Andreas Lehner wurde mit der
künstlerischen Umsetzung beauftragt. Das „Anschlussdenkmal“ soll zum
Denk-, Informations- und Lernort werden. Burgenland.orf.at, 6.10.2020
Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. Psalm 24,1
Das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder
Gottes offenbar werden. Die Schöpfung ist ja unterworfen der
Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie
unterworfen hat –, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei
werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen
Freiheit der Kinder Gottes. Römer 8,19-21
Spätestens der Globalisierungsschub der letzten Jahrzehnte hat alle
Menschen auf allen Kontinenten und aller Nationen in komplexer Weise
vernetzt und in eine unauflösliche Beziehung zueinander gebracht. So
ist, ob wir das wollen oder nicht, eine irdische Schicksalsgemeinschaft
entstanden. Sichtbar wird dies durch die globale Polykrise, die uns
alle, wenn auch auf unterschiedliche Weise, betrifft: der drastische und
menschengemachte Klimawandel, das von unserer Wirtschafts- und
Lebensweise ausgelöste Artensterben, die Gefahr der Selbstauslöschung
durch einen atomaren Schlag, nationalistisch motivierte Kriege oder die
globale Covid-19 Pandemie. Das sind alles Probleme, die nur gemeinsam,
und auf planetarer Ebene, gelöst werden können: Heimatland Erde. Aus der Kampagne „Heimatland Erde“, Webseite: ASPR/ÖSFK Stadtschlaining